Info's:   20.Mai 12.Mai 24.April 15.April 06.April 25.März Corona Tageslosung
Gottesdienste: 24.Mai offene Baki

Herzlich willkommen auf der Homepage der Evangelischen Kirchengemeinde Tamm.

Wenn ich Konfirmandinnen und Konfirmanden die Bartholomäuskirche zeige, dann frage ich regelmäßig, wo in der Kirche denn gemalte Blumen zu sehen seien. In jedem Jahrgang hat es findige Leute, die auch nach oben schauen – und dann die gemalten Blumen im Chorgewölbe entdecken.
Was aber haben Blumen da oben verloren? Man muss ich ein wenig damit befassen, was Menschen vor 500 Jahren sich beim Bau einer Kirche gedacht haben: hier, im Chorraum, war der Altar und mit ihm auch der Ort, an dem Christus selbst (in Form der Abendmahls-Hostien) gegenwärtig geglaubt wurde. Hier war man dem Himmel näher, als irgendwo sonst auf der Welt. Und mit dem Himmel ist ja nichts anderes gemeint als das wiedergewonnene Paradies, der Garten, den Gott geschaffen hat. In dem in der Schöpfung alles begonnen hat. Und in dem am Ende der Zeiten alles von Gott vollendet werden wird. Dorthin also ist Christus bei seiner Himmelfahrt geführt worden. In manchen Kirchen sind diese Pflanzen sehr realistisch dargestellt. Dabei sind Heilpflanzen erkennbar: in der Vollendung dort im Himmel finden wir Heilung für alles, was im irdischen Leben kränkt, belastet und einschränkt. So hat Paul Gerhardt gedichtet: „Sein Heil und Gnaden, die nehmen nicht Schaden, heilen im Herzen die tödlichen Schmerzen, halten uns zeitlich und ewig gesund.“ (Evangelisches Gesangbuch Nr. 449, 8. Strophe)
Ein Medikament gegen Corona ist damit noch nicht gefunden. Aber vielleicht ein Gegenmittel gegen Resignation oder Ungeduld. Ein Mittel zur Immunisierung gegen Verschwörungstheorien und radikale Parolen. Das Virus wird wohl noch lange unser Leben bestimmen, unsere Gesellschaft in vielerlei Hinsicht prägen. Damit müssen wir leben lernen. Es hilft nicht, diese Pandemie wegzuerklären oder als gezielte politische Aktion zu dämonisieren. Gewiss ist es genau so wenig angezeigt, den Verstand auszuschalten und blind alles den Fachleuten zu überlassen. Aber sich immer mal wieder klar zu machen, dass wir es mit einer komplexen und auch unberechenbaren Entwicklung zu tun haben, kann vielleicht manche Aufgeregtheit auf Normalmaß zurückschrauben. Ein Blick in den Himmel, eine Erinnerung an Gottes Fürsorge mag dabei helfen.

  • Seit dem vergangenen Sonntag feiern wir wieder Gottesdienste „in echt“. Um all denen, die den Weg in die Gottesdienste nicht gehen können oder wollen, trotzdem ein Mitfeiern zu ermöglichen, hat der Kirchengemeinderat beschlossen, die Gottesdienste aufzeichnen zu lassen und über die Homepage im Internet abrufbar zu machen. Dies geschieht zunächst versuchsweise am 24. und 31. Mai. Wie an den vergangenen Sonntagen finden Sie die Predigten aber auch in ausgedruckter Form an den Wäscheleinen aufgehängt.

  • Eine ganz andere Form des Gottesdienstes können Sie am Feiertag Christi Himmelfahrt rund um den Fißlerhof erleben. In der Menüleiste rechts finden Sie nähere Informationen dazu. An dieser Stelle ein Dankeschön an die Organisatoren auf dem Fißlerhof und herzliche Einladung an die ganze Gemeinde!

  • Anstelle des Distriktsgottesdienstes auf dem Hohenasperg am Pfingstmontag (1. Juni) soll für diesen Tag ein Gottesdienst von Geistlichen aus den drei Gemeinden gestaltet und aufgezeichnet werden. Auch dieser Gottesdienst wird dann über unsere Homepage im Internet abrufbar sein.

  • Im Kirchenbezirk findet unter dem Motto #lassttaubenfliegen eine Aktion zu Pfingsten statt.
    Die Aktion greift das Symbol der Taube für den Heiligen Geist auf, der an Pfingsten auf die Welt kommt und uns alle belebt und Hoffnung schenkt. Zugleich erinnert das Symbol an Brieftauben, durch die Menschen einander Botschaften senden. Die Aktion verbindet die beide Aspekte miteinander, indem Sie zum einen einlädt, sich Gedanken über die Hoffnung zu machen und zum anderen die Möglichkeit bietet, mittels Postkarten, die bunt gestaltet werden können, symbolisch miteinander in Verbindung zu bleiben.
    In der Nähe der beiden Wäscheleinen an der Bartholomäuskirche und dem ÖGZ finden Sie ein großes Plakat, auf das Sie Ihre Sätze zu den Fragen „Was gibt mir Hoffnung? Was hoffe ich?“ schreiben können. Dort finden Sie auch Postkarten mit einer Taube und den Fragen drauf, die an Familie und Freunde geschickt werden können. …oder nehmen Sie mit der Postkarte an unserer großen Pfingstaktion #lassttaubenfliegen teil.
    Sie können die Postkarte an uns oder auch an Markt8 schicken, wo die Postkarten gesammelt werden (bitte möglichst bis zum 25. Mai). Auf der Homepage der Kirchengemeinde und im Internet unter meinekirche.de, sowie auf der Homepage und auf den Facebook- und Instagram-Seiten von Markt8 und der Citykirche finden Sie weitere Informationen. Schicken Sie dort Ihre digitalen Beiträge hin! Die analogen und die digitalen Beiträge werden von einem Team von Studierenden zusammengeführt und am Pfingstsonntag als Video hochgeladen, unter anderem beim Youtube-Kanal von Evangelische Kirche Ludwigsburg.

  • Bleiben Sie behütet und bewahrt!
    Christoph Bayer und Andrea Nachtrodt

    *** Info vom 12.05.2020 ***
    Das alte Uhrwerk im Turm der Bartholomäuskirche tickt schon längst nicht mehr. Und auch das alte Zifferblatt der Turmuhr im Hintergrund zeigt nicht mehr an, was die Stunde geschlagen hat. Das ändert allerdings nichts daran, was im Buch der Psalmen über die Zeit gesagt wird: „HERR, ich hoffe auf dich und spreche: Du bist mein Gott! Meine Zeit steht in deinen Händen.“ (Psalm 31, 15+16)
    Ja, unsere Zeit steht in Gottes Händen– und auch Corona-Zeiten stehen in Gottes Händen! Vielleicht wünschen wir uns, dass Gott die Zeit ein bisschen schneller vergehen lassen könnte, damit wieder alles normal läuft. Oder dass er uns sogar dabei hilft, die Krise einfach zu überspringen, sofort zum „business as usual“ zurückzukehren. Die Einsicht, dass meine Zeit in Gottes Händen steht und dort gut aufgehoben ist, hilft auf dem Weg durch die Krise mit ihren Zumutungen und Einschränkungen; wenn ich das Gefühl habe, die Corona-Pandemie, die Maßnahme in der Krise, und meine dabei entstehenden Ängste haben mich im Griff und engen mich ein. Diese Einsicht hilft dabei, sich von der Krise nicht beherrschen zu lassen. Weder, dass wir uns den Gefahren ausliefern, noch dass wir unser Heil in der Flucht suchen. Nicht über das Ziel hinausschießen und so tun, als wäre nichts geschehen. Nicht den Kopf hängen lassen, weil wir ja doch nichts machen können. Das am Anfang der Pandemie oft zitierte Apostelwort vom Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit meint genau das: durch die Zeit gehen im Vertrauen darauf, dass in Gottes Händen alle Zeit aufgehoben ist – auch die Zeit meiner Resignation oder meiner Ungeduld, die Zeit meiner Krankheit oder meines Tatendrangs, die Zeit der Leichtigkeit oder der Niedergeschlagenheit. Alles trägt und hält Gott mit uns – als der Herr über Zeit und Ewigkeit.

    Neuigkeiten aus unserer Kirchengemeinde:
  • Natürlich die Gottesdienste, die wieder gefeiert werden dürfen. Die Rahmenbedingungen: beschränkte Platzzahl, Anmeldung per Telefon (dienstags, donnerstags und freitags von 9.00 bis 12.00 Uhr – Tel.: 07141-601228), Sitzplätze im Sicherheitsabstand von zwei Metern, „Einbahn-Verkehr“ beim Betreten und Verlassen des Kirchenraums, kein Gemeindegesang, verkürzte Liturgie. Wie überall in der Öffentlichkeit wird um Händedesinfektion und um das Tragen von Mund- / Nasenschutz gebeten. Eingeladen wird zu den gewohnten Zeiten in beide Kirchen.

  • Der Kindergottesdienst allerdings bleibt bis zur Wiederaufnahme des Regelbetriebs in den Kinderbetreuungseinrichtungen ausgesetzt. Beachten Sie den Link zu digitalen Kindergottesdiensten in der rechten Menüleiste!

  • Bis zum 15. Mai bieten wir weiterhin die geöffnete Bartholomäuskirche als Ort der Einkehr und Andacht an – montags bis freitags von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr, sonntags von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr. Wir werden uns Gedanken machen, ob das nicht auch über den 15. Mai hinaus ermöglicht werden kann.

  • Die Bücherei im ÖGZ kann wieder genutzt werden – natürlich gelten auch hier die gleichen strengen Regelungen für den Besuch wie in den Läden. Vorläufig sind die Öffnungszeiten: Dienstag, 12. Mai 16 -18 Uhr; Freitag, 15.Mai. 16 Uhr – 18 Uhr; Sonntag, 17.Mai; Dienstag, 19.Mai. 16 Uhr – 18 Uhr; Sonntag, 24. Mai; Dienstag, 26.Mai. 16 Uhr bis 18 Uhr – danach sind Pfingstferien.

  • An den Wäscheleinen vor unseren Kirchen findet sich – neben den Schutzmasken von Frau Gehring – eine neue Aktion: „Tamm träumt“. Die Aktion wurde inspiriert durch einen Text zu Psalm 126 (..so werden wir sein, wie die Träumenden. Dann wird unser Mund voll Lachens und unsre Zunge voll Rühmens sein). Er geht darauf ein, wovon wir in diesen Zeiten träumen und worauf wir uns freuen, wenn die Corona-Krise überstanden ist. Träume beinhalten oft das, was gerade nicht möglich ist, was wir vermissen, was uns wichtig ist. Zugleich geben sie Kraft und Motivation weiterzumachen und regen die Hoffnung an. Die Aktion lädt ein, darüber nachzudenken, wovon man gerade in diesen Tagen und Wochen träumt, worauf man sich besonders freut, wenn es dann wieder möglich ist, und welche Träume vielleicht gerade Kraft schenken. Die Träume können in die an den Texten hängenden Wolken eingetragen und geteilt werden. Einige Träume wurden schon eingetragen. Vielleicht entdecken Sie da ja einen darunter, den Sie auch träumen? Die Aktion ist auch an einer Pinnwand in der Bartholomäuskirche installiert. Es gibt schließlich die Überlegung, die Aktion später in einem Gottesdienst aufzugreifen, oder so eine Art Traumliste zum Abhaken aufzuhängen. Wir sind gespannt, wie sich die Aktion entwickelt und freuen uns, wenn Sie mitmachen. Denn auch durch unsere Träume und als Träumende erleben wir uns als Gemeinschaft.

  • Bleiben Sie behütet und bewahrt!


    *** Info vom 24.04.2020 ***
    Als wäre alles wie immer, läuten die Glocken vom Turm der Bartholomäuskirche – natürlich auch sonntags zur Gottesdienstzeit. Aber die Kirche bleibt leer, nach wie vor.
    Das wirft die Frage auf: warum läuten sie dann überhaupt? Darauf gibt es zwei Antworten: erstens läuten sie ja nicht nur zum Gottesdienst, sondern mehrmals am Tag. Das ist die Einladung zum Innehalten, zum sich unterbrechen lassen, zum Gebet: für Menschen, die mir am Herzen liegen, für Menschen, die meine Fürbitte brauchen können, für die Welt und für die, die in ihr Verantwortung tragen, für mich selbst. Zweitens läuten sie nach wie vor zum Gottesdienst, um uns daran zu erinnern, dass wir eigentlich eingeladen sind, uns um Gottes Wort zu versammeln, die Gemeinschaft der glaubenden zu erleben, uns von Gottes Zuspruch wie auch von der Feier des Abendmahls stärken zu lassen. Dass dies im Moment nicht möglich ist, stellt keinen Willkürakt der Regierenden gegen die Kirchen dar; ist auch kein Einknicken der Kirchen vor staatlicher Gewalt. Es geschieht aus Solidarität mit der ganzen Gesellschaft, die von der Pandemie bedroht ist – und es ist wichtig, dass wir da mit gutem Beispiel vorangehen. Schrecklich die Vorstellung, die Kirchen würden auf Sonderrechten bestehen und irgendeine gottesdienstliche Versammlung würde zum Ausgangspunkt einer neuen Infektionswelle! So schwer es fallen mag: wir wollen abwarten und uns gedulden, bis wir wieder „richtig“ miteinander Gottesdienst feiern können. Dazu wird es rechtzeitig Informationen hier und in den Schaukästen sowie im Amtsblatt geben.

  • Nachdem in der Woche vor Ostern das Angebot zur persönlichen Andacht in der Bartholomäuskirche so gut angenommen worden ist, wollen wir dies weiterführen. Die Kirche wird von Montag (beginnend am 27. April) bis Freitag jeweils von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr und am Sonntag von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr geöffnet sein.

  • Am kommenden Sonntag hätte ein „Gottesdienst Doppelpunkt“ stattfinden sollen – und zwar als Familyland-Tag im ÖGZ. Auch der fällt den derzeit gültigen Restriktionen zum Opfer. Aber das Vorbereitungsteam war kreativ und hat einen Online-Familyland-Gottesdienst erarbeitet. Auf den Internetseiten des CVJM werden Hinweise / Links zu finden sein, wie man diesen besonderen Gottesdienst mitfeiern kann.

  • Die Wäscheleinen-Aktion hält uns als Kirchengemeinde in Verbindung miteinander. Zugleich gibt sie auch die Möglichkeit an die anderen, nicht weniger wichtigen Themen in unserem Leben/unserer Gesellschaft/Kirche zu denken. So finden Sie seit kurzem auch Fakten und Tipps zum Thema Klimaschutz – eine Erinnerung an den heutigen internationalen „Fridays for future“-Protesttag. Auch wenn die Corona-Krise nach wie vor das alles beherrschende Thema ist, gibt es doch auch anderes Bedenkens- und Bemerkenswertes, das nicht in Vergessenheit geraten sollte! Die Mund-Nasen-Masken, die Frau Gehring für die Wäscheleinen an der Bartholomäuskirche und der Christuskirche gefertigt hat, sind schon längst vergriffen. Frau Gehring würde gerne noch mehr Masken nähen und anbieten, hat aber Schwierigkeiten, an entsprechendes Material zu kommen. Wer hier weiterhelfen kann, darf sich gerne an Frau Nachtrodt wenden. Aber auch sonst lohnt es sich nach wie vor, einen Spaziergang an den Wäscheleinen vorbei zu machen – weiterhin gibt es dort kleine Texte, Gebete und hilfreiche Worte, aber auch Informationen zum Mitnehmen und Weitergeben.

  • Bleiben Sie weiterhin von Gott behütet und bewahrt!


    *** Info vom 15.04.2020 ***
    „Nachösterlich“ – das wäre in normalen Zeiten das Weitermachen im Alltag. Die Feiertage sind vorbei, die Botschaft ist vernommen und die Lieder verklungen; jetzt kann wieder alles so weitergehen wie gehabt.
    In Corona-Zeiten ist das anders. Die Einschränkungen des täglichen Lebens sind ununterbrochen in Geltung; die Gefährdung durch die Krankheit ist nach wie vor gegeben. Können wir uns da etwas von der österlichen Botschaft hinüberretten in die Tage und Wochen, die kommen?
    „Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt, Keim, der aus dem Acker in den Morgen dringt“ – Morgen ist dabei nicht nur Tageszeit, sondern auch Zukunft. Was mit Ostern begonnen hat, soll wachsen, soll unseren Alltag bestimmen. Ostern soll das Pflänzchen Hoffnung trotz aller Gefährdung, trotz aller Widerstände wachsen lassen, zur tragenden Kraft werden lassen. Das Leben hat nicht nur das erste oder das letzte Wort – das Leben von Gott ist das eine Wort, das über allen unseren Tagen, über all unserem Tun und Lassen steht, das unseren Weg begleitet durch das Glück und das Unglück, das unsere Lebensspanne ausmacht. Ostern wirkt nicht unbedingt da am glaubwürdigsten, wo Jubel und Dankbarkeit vorherrschen. Ostern lässt sich vor allem auch da erleben, wo Menschen ihr Leben in dieser Hoffnung bestehen: von Gott kommt das Leben, das unseren Alltag überlebt.

    Die „Exit“-Debatte ist jetzt nicht mehr aufzuhalten. Wie sich die Rückkehr zur Normalität gestalten wird, was das für das Leben der Kirchengemeinde bedeutet, kann aber heute noch niemand sagen.
    Vorläufig gilt noch der komplette „Shutdown“: keine Gottesdienste (auch keine Taufen oder Trauungen), Trauergottesdienste nur mit strengen Auflagen, keine Gruppen und Kreise, keine Besuche. Verkündigung muss sich auf schriftliche oder digitale Wege verlegen; Seelsorge kann nur telefonisch (oder – per Zufall – unterwegs bzw. am Gartenzaun) geschehen.

    Wir freuen uns, dass die Wäscheleinen an den beiden Kirchen bereichert wurden durch gebastelte Blumenketten, die Weizenkorntontöpfe und selbst genähte Mundschutze. Ein schönes Symbol dafür, wie unsre Gemeinde in all dem trotzdem „blüht“. Und vielleicht haben Sie schon von der Aktion „Ostersteine“ gehört (weitere Infos dazu: https://www.mi-di.de/magazin/ostersteine), die in der Nordkirche entstanden ist, die inzwischen aber weiter Kreise gezogen hat und auch in Württemberg Anklang findet. Die Aktion greift den Stein als urreligiöses Symbol auf, nimmt Bezug auf den vom Grab Jesu weggerollten Stein – das Symbol, dass Gott – die Liebe – stärker ist als der Tod. Mit hoffnungsfrohen Bildern und Farben wird der angemalte Stein, so zum Hoffnungsstein, zur Osterspur, die versteckt, vor Haustüren gelegt oder an anderen Orten ausgelegt werden kann. Die Aktion wurde nun verlängert um auch in den weiteren Wochen der Corona-Krise kreative Hoffnungszeichen zu setzten (https://www.nordkirche.de/nachrichten/nachrichten-detail/nachricht/aktion-wird-verlaengert-ostersteine-geben-hoffnung-in-corona-zeiten/). Jeder der Lust hat, kann einen Stein bemalen und auslegen und so Hoffnung pflanzen. Vielleicht haben Sie oder Ihre Kinder ja Lust mitzumachen?

    Bleiben Sie in dieser nachösterlichen Zeit von Gott behütet und bewahrt!


    *** Info vom 06.04.2020 ***
    Impuls Gründonnerstag Impuls Karfreitag Impuls Ostersonntag
    In manchen Häusern wird das zur Zeit praktiziert, dass abends eine Kerze ins Fenster gestellt wird als Zeichen der Hoffnung; aber auch als Signal: hier wohnt jemand, der an andere denkt und der auf die Wirkung von Solidarität vertraut.
    Licht war das erste, was Gott erschaffen hat; und am Ende, so beschreibt es der Seher Johannes, wird die neue Schöpfung so von Licht erfüllt sein, dass es keine Sonne und keinen Mond mehr braucht (Offenbarung 21, 23). Damit wird deutlich, dass Licht im biblischen Sinn weit mehr ist als nur Beleuchtung. Deswegen entzünden wir zu jedem Gottesdienst Kerzen auf dem Altar: weil wir so ein sichtbares Zeichen haben, dass uns in Gott die lebenschaffende Macht begegnet, die für uns alle Dunkelheit, alles Lebensfeindliche überwindet. Wir gehen dem Karfreitag entgegen, dem einzigen Feiertag ohne brennende Kerzen auf dem Altar. Dass Christus für uns durch die Dunkelheit geht, für uns den Tod erleidet – auch diese Zumutung braucht es in diesen Tagen. Gut, dass wir wissen: es ist nicht das letzte, was Christus für uns getan hat. Und es ist nicht das letzte, was uns blüht.

    Einige Informationen aus der Kirchengemeinde:
  • In dieser Woche, von Montag, 6. April bis Karfreitag, 10. April, ist die Bartholomäuskirche jeweils von 15.00 Uhr bis 19.00 Uhr zur persönlichen Andacht geöffnet. Wir bitten darum, die Hygienevorschriften zu beachten!

  • Zu den Feiertagen Gründonnerstag, Karfreitag und Ostersonntag, wurden von Pfarrerin Nachtrodt, Pastoralreferent Hoffkamp, Pfarrer Bayer, Kantorin Hahn und Cherry Gehring (Sänger bei „Pur“) kurze gottesdienstliche Impulse ökumenisch gestaltet. Sie finden hier auf der Startseite unserer Homepage ganz oben die Links, mit dem diese Impulse abrufbar sind.

  • Die Wäscheleinen-Aktion läuft weiter; dort finden sich vielleicht noch von Palmsonntag ein paar Blumentöpfe mit Weizensamen – als Hoffnungszeichen auf Ostern hin. Die Texte der gottesdienstlichen Impulse werden dort ebenfalls zum Mitnehmen aufgehängt. Und inzwischen gibt es eine Person, die zum Aufhängen an der Wäscheleine Mundschutzmasken nähen möchte und dafür Material braucht (Stoff, Schrägband, Gummilitze). Wer diese Idee unterstützen möchte, kann entsprechende Sachspenden bei Frau Nachtrodt im Pfarrhaus II, Heilbronner Straße 71, abgeben.

  • Bleiben Sie weiterhin von Gott behütet und bewahrt!


    *** Info vom 25.03.2020 ***
    So gut es geht, versuchen wir als Kirchengemeinde unter den aktuellen erschwerten Bedingungen füreinander da zu sein.
    Auch wenn sich keine Gruppen, Chöre und Kreise treffen können; alle Veranstaltungen abgesagt werden müssen (egal, ob Männervesper-Vortrag oder Anmeldung zur Konfirmation 2021) – es gibt Zeichen und Möglichkeiten, die Gemeinschaft auch auf andere Weise zu pflegen.

    Pfarrerin Nachtrodt hat an beiden Kirchen Wäscheleinen installiert, an denen regelmäßig gute Gedanken, geistliche Impulse und Gebete ausgehängt werden, zu den Sonntagen gibt es (Kurz)Predigten – alles zum Mitnehmen und daheim Lesen! Und wer selbst ähnliches mit anderen teilen will, darf herzlich gerne ebenfalls Zettel aufhängen.

    (21.04.2020 - Die Aktion von Kantorin Clara Hahn "Mini-Freiluft-Konzerte" ist beendet)
    Neben Worten ist es auch Musik, die gut tut in Zeiten, wo einem manchmal der Ton im Hals stecken bleibt.
    Das hat sich unsere Kantorin Clara Hahn gedacht. Sie bietet an, mit ihrem Akkordeon Mini-Freiluft-Konzerte zu veranstalten - ein paar Minuten Straßenmusik vor der offenen Haustür oder unter offenen Fenstern. So will sie ein wenig Melodie und Musik in den eintönigen Alltag bringen.
    Sie ist auf Eigeninitiative unterwegs, z.B. bei den Kleeblattheimen; sie kommt aber auch gerne auf Bestellung vor Ihre Haustür – oder vor das Haus, in dem Sie jemandem eine klingende Überraschung bereiten möchten.

    Und so geht’s:
  • Rufen Sie bei Frau Hahn an (Tel.: 0175 2366797) oder schreiben Sie ihr eine E-Mail: clara.hahn@kirchengemeinde-tamm.de (auch die Pfarrämter vermitteln gerne den Kontakt!).

  • Nennen Sie die Adresse innerhalb von Tamm, wo das Konzert sein soll und schlagen Sie 1-2 Termine vor (man ist derzeit ja meistens daheim, aber doch nicht immer verfügbar...)

  • Frau Hahn bringt auf jeden Fall ein buntes Programm aus Liedern, Walzern und Tangos mit (ca. 10 min); aber natürlich dürfen Sie sich auch ein oder zwei Volks- oder Kirchenlieder wünschen.


  • Für die Karwoche und das Osterfest sind weitere Aktionen in Planung, wir werden Sie an dieser Stelle, im Amtsblatt und in den Schaukästen darüber informieren.

    Selbstverständlich beteiligt sich unsere Kirchengemeinde an der Aktion „Tamm hilft“ der bürgerlichen Gemeinde. Auch darüber erfahren Sie mehr im Amtsblatt bzw. auf der Homepage der Gemeinde Tamm.
    Schließlich sei noch einmal daran erinnert, dass Pfarrerin Nachtrodt und Pfarrer Bayer telefonisch oder per E-Mail erreichbar sind und für Gespräche zur Verfügung stehen (Kontaktdaten siehe unten).

    Bleiben Sie von Gott behütet!


    *** Info vom 20.03.2020 ***
    In vielen Kirchengemeinden quer durch unsere Landeskirche ist es bereits seit einigen Tagen so, wir schließen uns heute (20. März) an:
    Um 18.00 Uhr läutet es von der Bartholomäuskirche als Einladung zum Gebet in diesen schweren Tagen. Das Gebet kann zwar nicht sichtbar gemeinsam stattfinden, jede und jeder muss jeweils in den eigenen vier Wänden bleiben – und doch sind alle verbunden durch den Glockenklang. Wer mag, kann ein „Vater unser“ beten – oder sich zum Beispiel diese Fürbitten zu eigen machen:

    Jesus, Bruder und Heiland aller Menschen,
    in dieser Zeit der Belastung und der Unsicherheit für die ganze Welt kommen wir zu dir und bitten dich:
    ·für die Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert wurden und erkrankt sind; für die, die um ihr Leben fürchten müssen;
    ·für diejenigen, die verunsichert sind und Angst haben;
    ·für alle, die im Gesundheitswesen tätig sind und sich mit großem Einsatz um die Kranken kümmern;
    ·für die politisch Verantwortlichen in unserem Land und weltweit, die Tag um Tag schwierige Entscheidungen für das Gemeinwohl treffen müssen;
    ·für diejenigen, die Verantwortung für Handel und Wirtschaft tragen;
    ·für diejenigen, die um ihre berufliche und wirtschaftliche Existenz bangen;
    ·für die Menschen, die Angst haben, nun vergessen zu werden;
    ·für uns alle, die wir mit einer solchen Situation noch nie konfrontiert waren.
    Herr, steh uns bei mit Deiner Macht, hilf uns, dass Verstand und Herz sich nicht voneinander trennen. Stärke unter uns den Geist des gegenseitigen Respekts, der Solidarität und der Sorge füreinander.
    Hilf, dass wir die Gemeinschaft im Geist nicht aufgeben und nicht verlieren.
    Lass uns voller Phantasie Wege finden, wie wir miteinander in Kontakt bleiben. Stärke in uns die Gewissheit, dass wir im Gebet durch dich miteinander verbunden sind.
    So vertrauen wir uns dir an, bitten um deine Hilfe, deinen Beistand, deinen Trost.
    Amen


    Angesichts der Entwicklung der Corona-Epidemie schließt sich die Evangelische Kirchengemeinde Tamm den dringenden Empfehlungen der Landeskirche an und lässt bis auf Weiteres alle Veranstaltungen, Besprechungen, Gruppen und Kreise ausfallen. Das Gemeindebüro muss bis auf Weiteres geschlossen bleiben und ist nur noch telefonisch / per E-Mail erreichbar. Wir bitten dafür um Verständnis – es geschieht mit Rücksicht auf besonders gefährdete Personen, aber auch als Beitrag, um die Ausbreitung der Krankheit zu verlangsamen.
    Dies betrifft auch alle Gottesdienste: So müssen wir deswegen schweren Herzens den Investiturgottesdienst für Pfarrerin Andrea Nachtrodt absagen und auf einen unbestimmten Zeitpunkt verschieben. Trotzdem wird Frau Nachtrodt ihre Amtsgeschäfte aufnehmen. Insbesondere steht sie selbstverständlich bei seelsorgerlichen Fragen zur Verfügung – telefonisch, per E-Mail oder persönlich im Pfarrhaus in der Heilbronner Straße.
    Ebenso bedauern wir, dass das Konfirmationsjubiläum am 29. März nicht gefeiert werden kann. Ein Nachholen macht hier allerdings wenig Sinn.
    Einzige Ausnahme sind Bestattungen bzw. Trauergottesdienste, die unter Beachtung der Vorsichtsmaßregeln stattfinden können.
    Zu den gewohnten Gottesdienstzeiten läuten aber weiterhin die Glocken und erinnern daran, dass wir – auch ohne in der Kirche zusammenzukommen – zur persönlichen Andacht gerufen werden.
    Im Übrigen sind Pfarrer Bayer und Pfarrerin Nachtrodt erreichbar, können Auskunft geben und sind für seelsorgliche Anliegen ansprechbar.
    Frau Bossert arbeitet von zu Hause aus, ist auf jeden Fall per E-Mail oder telefonisch über die Kirchenpflege zu erreichen.
    Wann die Situation sich wieder normalisiert, lässt sich im Moment überhaupt nicht abschätzen. Wir werden Sie an dieser Stelle, auf unserer Homepage sowie mit Aushängen an Kirche und Gemeindehäusern und in den Schaukästen informieren. 

    Kontaktadressen:
    Pfarrer Bayer    Tel.: 0176-65964093; E-Mail: christoph.bayer@kirchengemeinde-tamm.de
    Pfarrerin Nachtrodt    Tel.: 07141-9908950; E-Mail: andrea.nachtrodt@kirchengemeinde-tamm.de
    Gemeindebüro Frau Bossert    Tel.: 07141-601228; E-Mail: gemeindebuero@kirchengemeinde-tamm.de

    Weitere Informationen zur Situation der Kirche in der Corona-Epidemie gibt es auf der Internetseite der Landeskirche: https://www.elk-wue.de/corona und https://www.elk-wue.de/corona/geistliches    


    Offene Bartholomäuskirche
    Ab Dienstag, 02.06.2020 ist dienstags und freitags die Bartholomäuskirche wieder für die persönliche Andacht geöffnet.
    Die Kirche wird zu folgenden Zeiten zugänglich sein: 17.00 Uhr – 19.00 Uhr.
    Es wird darum gebeten, sich an die Infektions-Schutzmaßnahmen zu halten.