Männervesper
Firma Mahle
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Besichtigung der Firma Mahle

Markgröningen
Donnerstag , 30. Januar  2020

Die Autoindustrie ist im Wandel begriffen. Wie stellt sich ein Zulieferer wie Mahle dieser Herausforderung? Eine Besichtigung dieses traditionsreichen Unternehmens am Standort Markgröningen war gewiss lohnenswert und stieß auf reges Interesse.
Zunächst zeigte Herr Kolacek, der Personalleiter, wie das international tätige Unternehmen mit 79.000 Mitarbeitern an 160 Produktionsstandorten in 30 Ländern strukturiert ist. Er führte in die große Produktvielfalt ein, die nicht nur Kolben und Zylinder, sondern auch Motorensysteme, Filtration und Thermomanagement umfasst. Um für die Zukunft breiter aufgestellt zu sein, verfolgt die Firma Mahle einerseits das Ziel, den Verbrennungsmotor zu verbessern, so dass der Ausstoß von Kohlendioxid deutlich vermindert wird und zugleich entwickelt sie neue Antriebsformen – etwa für Hybridfahrzeuge - und treibt die Elektromobilität voran.
Das Werk Markgröningen mit 650 Beschäftigten besteht aus 3 Bereichen, der Produktion von Motorenteilen für Industrie- und Kleinmotoren, sowie der Gießerei. Gearbeitet wird im Zwei-Schicht-Betrieb, in der Gießerei gibt es drei Schichten. Nach der Präsentation führte uns Herr Bader, der Ausbildungsleiter, durch die Werkhallen, zeigte uns die Maschinen und erklärte ausführlich die technischen Feinheiten. Er zeigte uns, wie ein Kolben gedreht und Stahlboden und Oberteil zusammengefügt werden. Alle Teile unterliegen einer Qualitätskontrolle einschließlich der automatisierten Vermessung Wir sahen den Hochtemperatur-Ofen in der Gießerei und erfuhren, wie eine Nickel- und Silicium-Legierung entsteht. Aus der Besichtigung konnten wir wertvolle Einblicke in die Produktion und den Betriebsalltag eines schwäbischen, aber international tätigen Unternehmens mitnehmen. Wir danken ganz herzlich Herrn Bader und Herrn Kolacek für die sehr sachkundige Führung.
Der Abend wurde mit einem Vesper in VfB Heim in Tamm abgeschlossen, bei dem über das Gesehene und Gehörte noch gesprochen werden konnte. Danke an Herrn Wyrich für die Organisation und den MitarbeiterInnen der Gaststätte VfB Heim. Gleichzeitig gilt der Dank allen Teilnehmern, die ihre Verbundenheit mit dem Tammer Männervesper gezeigt haben.

Bericht von Arno Sauer