09.07.2017: Ökumenisches Gemeindefest
Ökumene in
              Tamm


Katholische Gemeinde Tamm

katholische Kirchengemeinde


evangelische Kirche
evangelische Kirchengemeinde
Ökumenisches Gemeindefest zum Reformationsjubiläum
„Kirche? Find ich gut!“

09.07.2017, Kirchplatz

Schon der Gottesdienst wurde von Pfarrer Dr. Groll und Pfarrer Schmid, vom evangelischen Akzente-Team und dem katholischen Liturgie-Ausschuss ökumenisch gestaltet und von Frau Lenter und dem Posaunenchor musikalisch begleitet. „Kirche? Find ich gut!“ war der Leitsatz des Gottesdienstes, und deshalb wurde am Bild eines Obstsalats gezeigt, was zu einer einladenden Kirche gehört. Da er aus verschiedenen Früchten zusammengesetzt ist, ist er zugleich ein Zeichen für Vielgestaltigkeit.

Nach einer Begrüßung von Bürgermeister Bernhard, den Vorsitzenden Herrn Wolfgang Fröhlich von der evangelischen und Frau Maria Bartik-Nitsche von der katholischen Kirchengemeinde führte unser Gemeindeglied Viktor Janzer meisterhaft klassische Werke auf dem Akkordeon vor.

Beim Essen, das unter dem Schatten der Linde und beim Duft der Pizza aus dem Backhaus besonders reizvoll war, konnten sich Angehörige beider Konfessionen austauschen. Einige Gruppen sind ökumenisch wie der Eine-Welt-Kreis, der diesmal auch einen Mango-Smoothie zur Kostprobe anbot, oder die Nachbarschaftshilfe und Sitzwachengruppe, denen das Gottesdienstopfer zugutekam.

Spannung versprachen eine Spielstraße im Kirchgarten, eine Vorlesestunde der evangelischen Bücherei und eine Luftballonaktion. Bei einer Kirchenführung erklärte Herr Kurz die Schätze der Bartholomäuskirche, und verschiedene Mitmach-Aktionen und Vorführungen auf der Bühne ergänzten das vielschichtige Programm.

In der Kelter durften wir beim Betrachten der Stellwände staunen, wie mannigfaltig das Angebot der mehr als 30 beteiligten Gruppen und Kreise beider Kirchengemeinden ist.

In seinen Gedanken zur Reformation führte Pfarrer Bayer aus, dass Luther die Kirche nicht spalten, sondern reformieren wollte, und dass deshalb ein Obstsalat im Blick auf Reformation längerfristig nicht das Ziel ist.

Wir danken ganz herzlich den zahlreichen Mitwirkenden und helfenden Händen, die bei dem rundum gelungenen Fest an den verschiedensten Stellen ihr Bestes gegeben haben – auch den vielen, die im Hintergrund und bei der Vorbereitung geholfen haben. Unser Dank gilt zugleich den SpenderInnen der Kuchen und den BesucherInnen, die die Verbundenheit mit unseren Kirchengemeinden gezeigt haben.
Bericht von Arno Sauer